Warum eigentlich ein Tier vom Züchter?
Ich denke dass diese Seite einfach nur zu Aufklärung beitragen sollte. In der letzten Zeit gibt es immer wieder Geschichten von Menschen und auch Dinge, die unseren Tieren nicht gut tun und vor allem aber auch denen die solche Tiere kaufen. Ein Mensch kann naiv sein und oder aber er weiß es nicht besser. Ich denke, Aufklärung ist das einzige was da helfen kann!
Ich kann mir sehr gut vorstellen dass es Menschen gibt, die gerade in Ihre eigene Wohnung oder Haus gezogen sind und nun an Familie denken. Zu einer Familie gehört in vielen Augen auch ein Tier. Und schon geht die Suche los nach Hund oder Katz. Und das Tier sollte am besten schon gestern da sein und die Freude ist groß, also liest manch einer nicht vorher was man alles beachten sollte.
Oder aber was ich noch viel schlimmer finde ist, das z.B. ein Katzenzüchter unbedingt ein Hund haben möchte, dieser braucht aber ja keine Papiere und kauft einen Hund ohne Stammbaum, dabei ist es doch nichts anderes als mit den eigenen Katzen! Umgekehrt ist es aber auch nicht anders. Viele Hundezüchter kaufen Katzen ohne Stammbaum. Da fragt man sich doch tatsächlich wo denn nun das Vorbild zu finden ist und vor allem aber auch wo sieht ein solcher Züchter den Unterschied das er das vertreten kann?
Ich habe im Internet eine Geschichte gelesen von einem Mann, der sich in keinster Weise als den Mitleidsuchenden hinstellt und genau weiß was für einen Fehler er begangen hat. Und ich habe mich mit Ihm Unterhalten und darf seine Geschichte hier verlinken.
Ich denke dass es zur Aufklärung beiträgt. Ich möchte mich auch hier noch mal bei Herrn Michael Dentinger bedanken, auch möchte ich Ihn für seinen Mut loben, denn den hat nicht jeder!
Aber nun lesen Sie in aller Ruhe, was ihm passiert ist.
Vielleicht verstehen Sie auch dann, warum man sich seinen Züchter gut aussuchen sollte!
!!!Miese Betrüber stürzen sich auf Tierliebhaber im Internet!!!!
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Auch diese Geschichte sollte Sie zum Nachdenken anregen!
Eine andere Geschichte möchte ich erzählen, die einer guten Bekannten passiert ist. Sie werden verstehen, dass ich keine Namen nennen werde, denn dies soll nur dazu beitragen, dass alle nachdenken, bevor Sie sich ein Tier anschaffen.
Die Schwiegermutter meiner Bekannten ist vor einiger Zeit schwer erkrankt und lag lange Zeit im Krankenhaus. Fast hat Sie Ihr Leben lassen müssen.
Damit die Schwiegermutter wieder einen Sinn in ihren Leben sieht, kaufte meine Bekannte ( selber Züchter ) Ihrer Schwiegermutter einen Hund. Dieser sollte ja nicht viel Geld kosten und auch brauchte er ja keinen Stammbaum. Dieser sollte ja nur zum Liebhaben da sein, wenn Schwiegermami wieder Zuhause ist!
Also wurde ein kleiner Mischling angeschafft, der nur 400 Gramm wog. Man dachte sich ja nicht all zuviel dabei, weil er ja auch ein Mischling aus kleinen Rassen war. Leider war dieser Mischling wohl voll gestopft mit Antibiotikum, zu dem hatte er eine Parvovirose als er kleiner war, er wurde mit Frontline behandelt und zusätzlich noch geimpft, natürlich auch gegen Parvo obwohl dieser gerade sämtliche Hammermedikamente gegen Parvo bekommen hatte. Dies alles hätte ein ordentlicher Züchter in so kurzer Zeit nicht getan!
Auch ein geschulter Tierarzt hätte über die Medikation bescheid gewusst und den kleinen nicht mit so vielen Mitteln auf einmal behandelt, bzw. ein ordentlicher Züchter hätte die Medikation bei einem Tierarztwechsel angegeben damit so etwas nicht passiert.
Das Ende von dieser Geschichte ist diese, das der kleine Hund gerade mal eine Woche bei dem neuen Besitzer war, davon vier Tage in einer Tierklinik wo er letztendlich eingeschläfert werden musste.
So makaber wie das ganze jetzt klingt, aber bitte rechnen Sie sich jetzt mal zusammen:
der Welpe hatte 250 Euro gekostet und dann rechnen Sie sich bitte noch die guten 500 Euro kosten für Tierärzte drauf. Dann haben Sie eine Endsumme von 750 Euro, wo Sie ohne Probleme einen Hund bei einem ordentlichen Züchter mit Papieren bekommen hätten, der heute noch Leben würde!
Kauf aus Mitleid, das kann schnell nach hinten Los gehen!
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Eine ganz kurze Geschichte..
..ist die von einem Mann, der als ein „ hohes Tier „ gesehen wird und auch Ahnung von Hunden hat!
Dennoch ist diese Geschichte so makaber, das man fast lachen könnte wenn diese nicht so traurig wäre!
Ein Mann fährt mit seiner Frau fast 500 km um sich einen Rassehund mit Papieren bei einem „ordentlichen Züchter“ anzuschauen. Dieser Hund, eine Altdeutsche Schäferhündin, wurde abgegeben, weil Sie nach den Untersuchungen durch einen Tierarzt nicht mehr zur Zucht zugelassen wurde. Der Hund hatte wohl schwere HD und wurde somit im Internet zum Verkauf angeboten.
Der Mann kommt mit seiner Frau bei dieser Zucht an, sieht den Hund, anscheinend völlig verängstigt und durch andere Hunde vor Ort zeigten sich ältere Bisswunden. Dieser Hund hatte keine gute Sozialisierung genossen, da kann man nur von Glück sprechen dass dieser nicht noch zur Zucht eingesetzt wurde und noch mehr verhaltensgestörte Hunde in die Welt setzte!
Da sich dieser Mann nun noch dachte, dass er einen etwa über 1 Jahr alten Hund noch sozialisieren könne und ihr ein schönes Leben bieten wollte, kaufte er diesen Hund mit dem Gedanken: „der Hund muss da raus!“
Der Mann zahlte die vereinbarte Summe und musste den Hund, von dem Züchter, in sein Auto tragen lassen, weil dieser sich von Fremden nicht anfassen lassen wollte.
Der Mann bat seine Frau dass diese den Weg zurück nach Hause fährt, damit er hinten bei dem Hund sein kann. Nach einigen Stunden fahrt Zuhause angekommen, bat der Mann seine Frau die Haustüre aufzuschließen, damit er mit dem Hund an Halsband und Leine direkt durch gehen konnte.
Seine Frau tat das und ging zurück zum Auto um den Mann die Türe aufzumachen.
Als er mit dem Hund dann aus dem Auto stieg, hatte der Hund sich vor Panik fast erhangen und geschrieen als wolle man sie abschlachten. Der Hund schaffte es, sich aus dem Halsband zu ziehen und rannte um sein Leben davon.
Sämtliche Suchaktionen blieben ohne Erfolg. Jäger, Tierparks, Vet. Amt, Behörden und Polizei sowie alle Bewohner der umliegenden Städte wurden Informiert. Flugblätter mit Fotos wurden verteilt, Suchaktionen im Internet wurden gestartet, dennoch, ohne Erfolg.
Der Hund war von da an spurlos verschwunden und niemand hat sie mehr gesehen.
Ich denke dass der Hund schon längst verhungert ist, denn die Geschichte ist schon über ein Jahr her. Und ein Hund der Panik vor Mensch und Tier hat, wird auch nicht in Menschennähe gehen um sich Futter zu suchen. Und wildern wird der Hund auch nicht, denn dann währe er ja irgendwo wieder gesichtet worden durch Jäger!
Auch so kann ein Mitleidskauf enden der sehr teuer war!
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Hunde und Katzen gibt es auch im Zoogeschäft!
Viele werden jetzt sagen, die Frau spinnt, dass habe ich noch nicht gesehen. Aber leider gibt es auch dass!
Hunde und Katzen frei verkäuflich in Zoogeschäften hinter Glasscheiben. Sie werden sich jetzt fragen, was daran so schlimm ist? Und genau das möchte ich Ihnen auch erklären.
Mal ganz davon abgesehen das Züchter keine Tiere in Zoogeschäfte und auch nicht in Tierversuchslaboren abgeben dürfen, gibt es leider auch hier schwarze Schafe die das tun und auch die Konsequenz durch Ihren Verein tragen müssen.
Aber was ist denn nun daran so schlimm?
Sie haben mit Sicherheit in diversen Annoncen und auch auf HP´s gelesen wo steht: „gut sozialisierte und in Familie aufgewachsene Welpen/ Kitten….“
So ein Hundebaby ist nur dann gut sozialisiert, wenn es alles was es in seinem Leben erfahren muss schon im Babyalter erfahren hat. Dazu gehört nicht nur, dass er den Staubsauger und die Waschmaschine gehört hat, nein dazu gehört das Autofahren, das Gassi gehen an Halsband und Leine, Trecker und Mähdreschdrescher, sowie LKW und Motorrad, klingelnde Radfahrer, Jogger und sonstige gruselige Dinge die einem draußen begegnen können. Aber auch Bus oder Straßenbahn fahren, Menschenmengen und die Kirchturmglocke die einfach los klingelt, ein Düsenjäger der über einen hin weg fliegt und das Gebüsch das einfach an fängt sich zu bewegen weil der Wind durchweht. Dies alles wir bei einem guten Züchter geübt wenn das Hundebaby etwa 6-8 Wochen alt ist.
Bei den Katzen ist es nicht anders, nur das man mit Ihnen nicht Bus und Bahn fährt und auch nicht an Halsband und Leine Gassi geht. Aber so ein Katzenbaby muss auch viele Dinge kennen lernen, damit es keine Angst in seinem neuen Zuhause hat und der neue Besitzer Freude an seinem Katzenbaby hat.
Nun stellen Sie sich mal vor, so kleine Tiere werden in Zoogeschäfte abgegeben.
Die kleinen Würmer werden oft ab der 6. Lebenswoche dorthin gegeben, was so oder so viel zu früh ist! Denn Hundewelpen dürfen nicht vor der 8. Woche meist aber auch später und Katzen nicht vor der 12. Woche abgegeben werden. So der Grund hierfür ist der, das Hunde und Katzen eben ihre Zeit brauchen um eine gute Sozialisierung zu genießen. Hunde lernen von ihrer Mutter, ihrem Rudel und durch ihre Geschwister, aber eben auch durch ihren Züchter der mit ihnen die oben genannten Dinge übt.
Bei Katzen ist es nicht anders! Katzen lernen das raufen, die Mimik das Verhalten, aber auch Verbote die ihm der Züchter bei bringt, das sie keine Angst haben müssen vor fremde Menschen und eben auch das eine Waschmaschine oder der Staubsauger kein Katzen fressendes Monster ist. Zudem wird so manch ein Welpe oder Katzenbaby auch bis kurz vor seinem Auszug gesäugt. Des Weiteren ist es so, das ein Züchter immer von Baby zu Baby entscheiden muss ob es bereit ist für die große weite Welt. Denn auch da gibt es genau wie bei uns Menschen Unterschiede.
So, da wird dann aus welchen Gründen auch immer ein Welpe oder ein Kitten in einem viel zu frühen Alter von jetzt auf gleich hinter so eine Glasscheibe gesetzt. Dort haben sie meist gar keine oder nur sehr wenig versteck Möglichkeiten. Sie werden dort die ganze Geschäftszeit von vielen fremden Menschen begafft, manchmal wird von Rücksichtslosen an die Scheibe geklopft. Das Personal kümmert sich zwar darum, dass Wasser und Futter vorhanden ist, aber nicht darum, das Kätzchen oder den Welpen zu beschäftigen oder gar zu sozialisieren. Sie stellen auch keine Waschmaschine in das Gehege, gehen mit den Welpen Gassi, oder sozialisieren die kleinen Würmer anderweitig.
Die Folge hiervon ist nun, dass die kleinen die Kauflaune anregen sollen und Sie ein völlig verstörtes kleines Wesen erwerben wo Sie weder etwas über den Charakter noch über die Herkunft geschweige denn über die Eltern der Tiere erfahren werden.
Nicht selten haben wir in Foren erfahren von Menschen die so ein Tier erworben haben das sie völlig überfordert seien, mit dem kleinen weil sie es ihm nicht Recht machen können und das kleine völlig verstört ist.
Wenn Sie zu einem Züchter gehen, dürfen Sie ihm Löcher in den Bauch fragen und umgekehrt müssen Sie es sich auch gefallen lassen, denn ein Züchter möchte ja wissen ob dieses Tier überhaupt zu Ihnen passt. Auch möchte der Züchter wissen ob Sie grundsätzlich in der Lage sind dieses Tier zu versorgen und erziehen. Des Weiteren ist der Züchter auch jeder Zeit nach dem Kauf für Sie da und steht Ihnen, mit Rat und Tat zur Seite. Sollte das erworbene Tier krank werden, haben sie einen Ansprechpartner. Zudem können Sie sich bei einem Züchter die Eltern des kleinen ansehen und sehen wie es auf gewachsen ist. Auch erfahren Sie genaues über sein Leben vor dem Kauf, wie z.B. wie war die Geburt, war es krank, was hat es bisher gefressen, ist es schon stubenrein, wann und wie oft war der Tierarzt da, Sie bekommen so gar oft ein Starterpaket mit. Und und und….
Wenn Sie ein Tier in einem Zoogeschäft kaufen, dann erfahren Sie nichts, weil die Verkäufer auch nichts wissen…, außer das die Tiere evtl. von einem Züchter stammen. Das ganze läuft genau so kalt ab, als wenn Sie eine Waschmaschine kaufen gehen. Und wenn das Tier krank ist oder werden sollte, dann haben Sie nur die Möglichkeit das Tier umzutauschen. Eben wie die Waschmaschine. Sie bekommen Ihr Geld zurück und das war es dann. Dass sie das Tier in der Zwischenzeit lieb gewonnen haben, interessiert ein Verkäufer in dem Moment rein gar nicht.
Ich denke, dass wenn Sie sich das alles nun durch gelesen haben ist es doch verständlich das Sie ihr Tier bei einem ausgesuchten Züchter kaufen. Billiger bekommen Sie es in dem Zoogeschäft auch nicht, haben aber Informationen über Ihr Tier und einen Züchter der immer für Sie da ist, wenn Sie fragen haben.
Ein Züchter verkauft nicht an Jedermann!
Lieber behält ein Züchter sein kleines bis das er den Richtigen gefunden hat.
Das ist auch oft der Grund warum Sie auch Tiere im Internet finden die schon älter als 8 – 10 Wochen (beim Hund) oder eben bei Katzen älter als 12 – 16 Wochen sind. Manchmal haben Züchter noch Tiere abzugeben die schon 8 Monate und älter sind, weil sie eben noch nicht das richtige Zuhause gefunden haben. Und auch da wird ein Tier fast immer zum Welpenpreis abgegeben.
Wo viele Interessenten dann oft sagen dass es ja viel zu teuer für ein altes Tier sei! Aber diese Aussage ist völlig fehl am Platz, denn sie kaufen in dem Fall ja kein gebrauchtes Auto oder eine gebrauchte Waschmaschine! Im Gegenteil, so ein „älteres“ Tier reißt ihnen keine Gardinen runter und knabbert Ihnen auch keine Möbel mehr an. Denn das ältere Tier ist erzogen worden durch seinen Züchter.
Deshalb werden Hunde auch oft viel teurer als der Welpenpreis abgegeben, weil der Züchter dann die zweite Impfung auch noch bezahlt hat und ganz viel Arbeit rein gesteckt hat. Zudem hat der Welpe oder das Katzenbaby in der Zwischenzeit ja auch viel Geld für Futter, Wasser und Katzenstreu gekostet.
Diese Kosten hätten normalerweise Sie gehabt, wenn Sie den Welpen oder das Kitten in dem entsprechenden Alter gekauft hätten.
Und nun überlegen Sie sich doch einfach mal, wo Sie ihr Tier, was gut und gerne zwischen 10 und 20 Jahre bei Ihnen Leben soll, am besten kaufen.
Und denken Sie immer daran, ein gutes und gesundes Tier hat seinen Preis!!!!